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Kursprogramm 2021_pdf  

 

 

Kinderkunstschule

Mag. Birgit Tröster BEd, Leiterin der Kinderkunstschule

Studium an der Klagenfurter Universität: Medien- und Kommunikationswissenschaften und an der Pädagogischen Hochschule Graz: Deutsch, Bildnerische Erziehung und Berufsorientierung.

Beruflicher Werdegang

im Marketing und Eventbereich tätig, zuletzt Lehrerin an der Mittelschule.

Birgit Tröster: "Ästhetik und Design begleiten mich seit 30 Jahren. Als engagierte und weltoffene Frau freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Kindern in der Kunstschule KO!"

Anmeldung Kinderkurse

Birgit Tröster

e-mail: birgit.troester@gmx.at

Mobil: 0680/5009060

 


Kinder- und Jugendkurse:

Einstieg ist jederzeit möglich! Zum Schnuppern ist die erste Einheit kostenfrei!
Junge KünstlerInnen entdecken die Welt der Kunst!

Originalität und die Fähigkeit einer künstlerischen Sicht der Dinge wird vermittelt. Neben dem Erwerb der künstlerischen Fähigkeiten ist das kreative Gestalten immer auch eine Persönlichkeitsschulung. Eigenständiges Denken und Mut zur Entscheidung werden gefördert und Kreativität als Selbstverständlichkeit in die Lebensgestaltung integriert.

Darüber hinaus ist die Teilnahme eine hervorragende Vorbereitung für Aufnahmsprüfungen an öffentlichen Kunstschulen und ein Fundament für einen weiteren künstlerischen oder kunstnahen Werdegang.
Unter diesem Motto entdecken Kinder unter der bewährten Leitung von  Maga. Birgit Tröster, Bed., angepasst an ihre Altersgruppe die Welt der Kunst.

Kinder- und Jugendkurs:
Montags an Schultagen, 16:00 - 18:00 Uhr.
Sommersemester: 22.2.2021 - 28.6.2021, Kursgebühr: 240,-
Wintersemester: 13.9.2021 - 29.11.2021  und 10.1.2022 - 7.2.2022, Kursgebühr 255,-

Einzeleinheiten: 26,-

 

 


Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Bildnerische Erziehung stellt sich die Aufgabe, grundlegende Erfahrungen in visueller Kommunikation und Gestaltung zu vermitteln und Zugänge zu den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik zu erschließen.

Komplexe Lernsituationen, in denen sich Anschauung und Reflexion mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit verbinden, sollen mit den für ästhetische Gestaltungsprozesse charakteristischen offenen Problemstellungen die Voraussetzungen für ein Lernen mit allen Sinnen und die Vernetzung sinnlicher und kognitiver Erkenntnisse schaffen. Auf dieser Grundlage sollen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Erlebnisfähigkeit gesteigert und Vorstellungskraft, Fantasie, individueller Ausdruck und Gestaltungsvermögen entwickelt werden.

Die eigene Gestaltungsarbeit soll Einsichten in die Zusammenhänge von Produkt und Prozess ermöglichen, technische und handwerkliche Grundlagen vermitteln und Offenheit, Experimentierfreudigkeit, Flexibilität und Beharrlichkeit als wichtige Voraussetzungen für kreatives Gestalten erlebbar machen.

Die Ergänzung und Relativierung der subjektiven Erfahrungen durch grundlegendes Sachwissen zielt auf Erweiterung der Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Handlungsqualitäten im visuellen Bereich. Neben der Entwicklung persönlicher Erlebnisfähigkeit und Freude an bildender Kunst sollen auch verstandesmäßige Zugänge eröffnet und das reflektorische und kritische Potenzial von Kunstwerken in altersgemäßer Form bewusst gemacht werden. In gleicher Weise soll eine sachliche Basis für die kreative und verantwortungsbewusste Nutzung der neuen Medien und das persönliche Engagement in Fragen der Umweltgestaltung gelegt werden.

Die Lernchancen der Bildnerischen Erziehung reichen über fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus. Die mit der eigenständigen Gestaltungsarbeit verbundene Selbsterfahrung, die Förderung der Kreativität, der Handlungsbereitschaft und der Freude am eigenen Tun können ebenso wie die Wertschätzung ästhetischer Vielfalt und die Entwicklung kulturellen Bewusstseins und kultureller Toleranz wichtige Beiträge zur Persönlichkeitsbildung und zur Wahrnehmung sozialer Verantwortung leisten.

Bildende Kunst:

Malerei, Grafik, Schrift, Plastik/Objekt, Architektur, Foto, Film, Video, Computer, zeitgenössische künstlerische Medien und Ausdrucksformen (zB: Aktionskunst, Happening, Performance, Montage, Environment, Konzeptkunst, ...);

Bildfunktionen und Bildsujets, Bildauffassungen;

Bildordnung: Bildelemente und Struktur;

Farbe: Licht, Farbwahrnehmung, Funktion und Wirkung der Farbe, Maltechniken, Farbtheorien;

Kunst und Gesellschaft, Kunst und Politik, Kunst und Geschichte;

Kunstvermittlung: Museum, Galerie, Kunstmarkt, Medien.

Visuelle Medien:

Zeichnung als Informationsträger (zB: Skizze, Plan, ...);

Schrift, Typografie, Layout, Graphic Design;

Schrift und Bild: Plakat, Zeitung, Illustrierte, Comics, visuelle Aspekte der Werbung;

Sprache und Bild: Vortrag, Präsentation; Präsentationsmedien:

Wandtafel, Kunstmappen, Overheadprojektor, Diaprojektor, Kopiergerät;

Fotografie, Film, Video, Computer (Multimedia, CAD, Grafik, Animation und Simulation);

gesellschaftliche Bedeutung der Bildmedien;

Kunstwerke als Massenmedien.

Umweltgestaltung und Alltagsästhetik:

visuelle Aspekte der Architektur und des Design;

Stadtbilder, Stadtstrukturen, Idealstädte, Stadtutopien, Denkmalschutz, Kulturtourismus, Identität eines Ortes;

Raumgestaltung, Raumwirkung;

Ästhetisch geprägte Situationen und Prozesse: kulturelle, religiöse, politische und sportliche Veranstaltungen, Feste und Feiern, Zeremonien und Rituale, Spiele und Aktionen;

Selbstdarstellung: Körpersprache, Mode, Make-up.

 

Lehrstoff 1. und 2. Klasse:

Themen und Aufgabenstellungen zielen auf die Aneignung grundlegender Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. Durch das eigenständige Lösen von Gestaltungsaufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler visuelle Darstellungsformen für Sachverhalte, Ideen und Konzepte finden und ihren Gedanken, Gefühlen, Fantasien und Utopien mit bildnerischen Mitteln Ausdruck verleihen lernen. Durch die Reflexion der eigenen Gestaltungsleistungen und durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst, mit visuellen Medien, mit Themen der Umweltgestaltung und Alltagsästhetik sollen erste Einblicke in Struktur und Funktion visueller Gestaltung gewonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass visuelle Wahrnehmung in vielen Fällen durch haptische, akustische und andere Sinneseindrücke unterstützt und wesentlich mitbestimmt wird.

Lehrstoff 3. und 4. Klasse:

Themen und Aufgabenstellungen zielen auf Vertiefung, Erweiterung und zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. In der engen Verbindung eigener Gestaltungserfahrungen mit der Reflexion und dem Erwerb spezifischen Sachwissens sollen die Schülerinnen und Schüler unkonventionelle Lösungswege kennen lernen, die Vielgestaltigkeit ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten erfahren, Vielfalt als Qualität erkennen und mit der Mehrdeutigkeit visueller Aussagen umgehen lernen. Dabei können Erfahrungen im Verbinden sprachlicher mit visuellen und anderen nonverbalen Kommunikationsweisen erworben werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationsquellen und Einrichtungen der Kunstvermittlung kennen und selbstständig nutzen lernen.

Mappenklasse beinhaltet Natur- und Objektstudien, Selbstportrait, Landschafts- und Raumperspektive, freie eigenständige Arbeiten in verschiedenen zeichnerischen und malerischen Techniken und Formaten.

Weiters werden die Schülerinnen und Schüler auf die Eignungsprüfung, die eine Dauer von drei Stunden hat, vorbereitet. Sie beinhaltet: Plastisches Modul, Zeichnerisches Modul und Zeichnerisch-malerisches Modul.

 

 

Feedback der Schülerinnen und Schüler zum Mappenkurs:

 

 

Lisa: „Ich habe den Zeichenkurs sehr gut gefunden, vor allem die Erklärungen waren sehr verständlich. Die Einheiten am Mittwoch waren auch toll. Ich habe neue Techniken gelernt und war sehr froh darüber. Das einzig Negative war die Zeit am Anfang des Kurses, weil ich um 18 Uhr schon oft sehr müde war, aber das hat sich mittlerweile ja auch schon geändert.“

Konstantin: „Es war gut. Man hat neue Techniken erlernt. Nicht so gut war, beim Mappenkurs, dass man kann man nicht so frei arbeiten konnte. Wir hatten Vorgaben wie zum Beispiel eine Objektstudie, Naturstudie, Landschaftsmalerei, Raumperspektive,…“

Rebecca: „Hallo, ich habe den Mappen Kurs von Birgit Tröster besucht. Dieser Kurs ist speziell für die Vorbereitung der Mappe und der Aufnahmeprüfung der Ortweinschule in Graz. Normalerweise findet der Kurs in der Kunstschule Weiz statt, aber wegen dem Corona-Virus telefonierten wir per Zoom miteinander. Das hat uns aber nicht aufgehalten schöne Bilder zu malen.
Für Personen, die in die Ortweinschule gehen wollen, kann ich den Kurs nur empfehlen. Man lernt verschiedene Techniken und Arten der Kunst. Außerdem lernt man auch wie man mit verschieden Farbe umgeht und wie man sie anwendet. Mir hat der Kurs sehr geholfen und gefallen. Es war immer lustig und spannend dabei zu sein. Besonders dann, wenn man etwas Neues gelernt hat."

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